Regelschmerzen

Hier ist Raum für alles, was zwar hierher passt, aber nirgendwo richtig hin.

Moderator: Erik Eckstein

Regelschmerzen

Beitragvon Aranja Katrin Lietsch » 29.01.2010, 21:51

Seit 2009 besuche ich die Selbstwärts-Jahresausbildung und lernte bei Erik Eckstein unter anderem auch die Schmerz-Be-Handlung. Erik erzählte uns: "Macht es wie ein Tropfen Tinte im Aquarium, wenn der sich da verteilt, sieht man ihn nicht mehr. Verteilt den Schmerz in eurem Körper und ihr spürt ihn nicht mehr. Wenn es an der einen Stelle weh tut, da hat der Körper ganz schön zu tun, nämlich die Zellen müssen die Heilung vollbringen, die an der einen Stelle sitzen und wenn es im Körper verteilt ist, arbeiten alle Zellen mit!" Das leuchtete mir ein.
So geschah es, dass ich beim ersten Schneewochenende im Dezember 2009 hinfiel und mir mein rechts Handgelenk verstauchte und der Schmerz ganz schön heftig war. Ich stellte mir vor dass der Schmerz Stück für Stück durch meinen Körper wandert, nein besser sich ausdehnt. Ich nahm den Schmerz und ließ ihn erst in den rechten Unterarm, dann in den rechten Oberarm sich ausdehnen, dann in die Schulter und rüber zum anderen Arm, erst Oberarm, dann Unterarm und dann die Hände und Fingerspitzen. Dann fing ich noch einmal im rechten Handgelenk an und verteilte den Schmerz auch in meinen Brust- und Bauchraum, in meinen Ober- und Unterrücken, in meine Pobacken, meine Oberschenkel und meine Unterschenkel und in die Füße. Alles schön einzeln, damit ich es auch "richtig" mache und es sich schön verteilen kann. Da das Handgelenk schon noch weh tat, dachte ich: "Okay, auch in den Kopf, da darf es heute auch weh tun." denn, was ich nicht erwartet hatte, ich spürte diesen Schmerz sich ausbreiten, es tat tatsächlich überall dann weh. Und jedes Mal, wenn ich in der Nacht aufwachte und bemerkte den Schmerz in meinem Handgelenk tat ich das wieder, weil Erik, so glaube ich, auch gesagt hat, der Körper muss das auch erst lernen.
Ich war beeindruckt, wie der Schmerz immer weniger wurde.
Zwei Wochen später verstauchte ich mir wieder das Handgelenk und ich vollzog dieselbe Prozedur, schon schneller, denn ich hatte keine Zeit (war beim Rodeln) und mein Körper hatte schon gelernt. Es ging super.
Diese Woche Montagabend „meldete“ sich meine Monatsblutung an und ich dachte: na dann los, jetzt auch sie! Ich habe seit Jahren sehr heftige Krämpfe und ohne starkes Schmerzmittel halte ich es nie aus. Es ist immer der Wahnsinn!!! Und deshalb habe ich es diesmal etwas anders vollzogen. Ich nahm die Regelschmerzen und breitete sie wie eine Welle im Wasser, wenn man einen Stein reingeworfen hat, aus. So konnten sich die Schmerzen auch in meinen Aurakörper verteilen und so hoffte ich, war noch mehr Verteilfläche da. Ich schlief die ganze Nacht ohne Regelschmerzen und Krämpfe. Ähnlich wie beim ersten Mal, vollzog ich die Prozedur zur Sicherheit in der Nacht mehrmals, wenn ich aufwachte, um sicher zu gehen. Am Morgen wachte ich schmerzfrei auf und erst am Dienstagabend erinnerte ich mich daran, dass etwas „fehlte“ – der Regelschmerz. Ich war also so weit schmerzfrei, dass ich es total vergessen hatte. Wow!!! Und: Hurra!!!!
Ich bin froh, dass ich durch die Verstauchung diese Schmerz-Be-Handlung lernen, trainieren konnte und nun an diesen Regelschmerzen anwenden konnte. Danke!
Aranja Katrin
Das Leben ist schön! Ich liebe es!
Benutzeravatar
Aranja Katrin Lietsch
selbstwärts
 
Beiträge: 111
Registriert: 06.10.2009, 20:54
Wohnort: Dresden

Zurück zu Offenes Forum

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast

cron